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Ludwig Scharinger

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„König Ludwig“ gilt als der mächtigste Österreicher, der mit seinen Bankgeschäften auch die österreichische Politik maßgeblich mitgestaltet.
Der Universität in Linz hat er neues Equipment für einen Hörsaal geschenkt, weil der Direktor den Saal nicht „Scharinger Hörsaal“ nennen wollte, heißt er heute nach der Raiffeisen Bank. Der Generaldirektor der Raiffeisenbank Oberösterreich hat 1994 seinem Freund Hannes Androsch geholfen, einen 90 Millionen Schilling schweren Kredit – den ihm die Wiener Banken verwehrt hatten – zu bekommen.
Er verteilt nicht nur, wo gerade „Not am Mann“ ist, sondern ist auch fleißig in der Privatwirtschaft tätig. Dass es dabei ausschließlich darum geht, das eigene Vermögen zu vermehren ist nichts Neues. Arbeitsplatzabbau gehört bei Privatisierungen zur Tagesordnung – so auch jene von Ludwig Scharinger.
Dass Macht und Vermögen untrennbar zusammengehören ist klar. Sein Vermögen wird natürlich auch kaum belastet.


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